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Grün-Schwarz trägt Verantwortung für Unterrichtsausfall

SPD-Fraktionschef Andreas Stoch erwartet im kommenden Schuljahr massive Ausfälle beim Pflichtunterricht und wirft Grün-Schwarz vor, sehenden Auges in die Engpässe hinein gerauscht zu sein. „Kultusministerin Eisenmann muss nun an allen Ecken und Enden Feuerwehr spielen, hat sich aber durch die Streichung von über 1.000 Lehrerstellen den Schlamassel selbst mit eingebrockt“, sagte Stoch.

Stoch hielt der Kultusministerin bei der Ursachenanalyse ferner unzulässige Pauschalierungen vor. „Es gebe zweifellos auch ein Bewerberproblem, etwa an den Grundschulen, aber bei der Ausstattung der Gymnasien und der beruflichen Schulen könnte man sicher mehr tun“, sagte Stoch. Statt alle Schulen gleichermaßen schlecht auszustatten, wäre es an der Zeit, die Krankheitsreserve für die Gymnasien auszubauen und die Kollegien an den Gemeinschaftsschulen zu verstärken.

Die Schulen kämpften aktuell damit, den Pflichtunterricht zu sichern. „An alles, was über diese Minimalanforderung hinausgeht, können die Schulen gar nicht denken“, kritisierte Stoch. Zukunftsprojekte wie der Informatik-, Ethik- und Islamunterricht setze Grün-Schwarz halbherzig oder gar nicht um. „Eine Bildungspolitik, die allen modernen Entwicklungen nur hinterher stolpert, kann sich Baden-Württemberg nicht leisten“, so Stoch.

 

Stuttgart, 6. September 2017
Martin Mendler, Pressesprecher