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Programm für Jugendberufshelfer bleibt erhalten - SPD ist erfreut, kritisiert aber Vorgehen

Beim Programm für Jugendberufshelfer hat Grün-Schwarz aus Sicht des SPD-Schulexperten Gerhard Kleinböck eine erfreuliche Kehrtwende vollzogen. Bei den Haushaltsberatungen hatten die Regierungsfraktionen einen entsprechenden Änderungsantrag der SPD noch reflexhaft abgelehnt, jetzt aber hat sich die Regierung offenbar eines Besseren besonnen und die Fortführung des Programms angekündigt.

„Die Jugendberufshelfer leisten einen wichtigen Beitrag zu mehr Chancengerechtigkeit in unserem Bildungssystem“, freut sich Kleinböck. Vor allem für benachteiligte Jugendliche sei die zusätzliche Unterstützung beim Übergang in die Ausbildung unerlässlich. „Die Jugendberufshelfer eröffnen den jungen Menschen Perspektiven, einen Einstieg in ihr Berufsleben zu finden. Das nützt auch den Ausbildungsbetrieben“, betonte Kleinböck.

Auf Kritik des SPD-Politikers stieß das Vorgehen der beiden Regierungsfraktionen von Grünen und CDU im Schulausschuss. „Wenn ein Antrag nicht aus inhaltlichen Gründen abgeschmettert wird, sondern nur weil er von der Opposition kommt, ist das kein gutes Signal für die Parlamentskultur“, bemängelte Kleinböck. Das Wohl der Schülerinnen und Schüler müsse in der Bildungspolitik Vorrang genießen und dürfe nicht von parteipolitischen Spielchen überlagert werden. „Den Dialog auch über sichere Mehrheiten hinaus zu suchen und zu schätzen, ist in einer Demokratie Ausdruck von Stärke“, sagte Kleinböck.

 

Stuttgart, 13. März 2016
Martin Mendler, Pressesprecher