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Bezahlung von Arbeitskräften am Flughafen: SPD dringt auf Tarifverträge bei Tochterunternehmen

Fraktionschef Claus Schmiedel: „Auch die Tochterunternehmen und ausgelagerten Gesellschaften des Stuttgarter Flughafens brauchen zwingend tarifvertragliche Arbeitsbedingungen“

Die SPD-Landtagsfraktion begrüßt im Grundsatz die gemeinsame Stellungnahme des Aufsichtsrats und der Geschäftsführung des Stuttgarter Flughafens zur Bezahlung der Arbeitskräfte in Tochterunternehmen, dringt aber auch dort weiterhin auf den Abschluss von Tarifverträgen. Das Bekenntnis zur Verantwortung als öffentlicher Arbeitgeber auch bei den Tochtergesellschaften sei zwar ein „richtiges und wichtiges Signal“ an die Beschäftigten.

Allerdings ist für SPD-Fraktionschef Claus Schmiedel eine Absichtserklärung für die ausnahmslose Einhaltung eines Mindestlohns von 8,50 Euro pro Stunde nicht ausreichend. Gute Arbeit gebe es bei den Bodenverkehrsdiensten am Stuttgarter Flughafen nur auf der Basis von Tariflöhnen.

„Auch die Tochterunternehmen und ausgelagerten Gesellschaften des Stuttgarter Flughafens brauchen deshalb zwingend tarifvertragliche Arbeitsbedingungen“, verlangte SPD-Fraktionschef Claus Schmiedel. Diese könnten sich am Tarifvertrag des Öffentlichen Dienstes orientieren oder wie beispielsweise am Flughafen München in einem eigenen Haustarifvertrag geregelt werden.

Stuttgart, 5. Juli 2012
Martin Mendler
Pressesprecher