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Werkrealschule: CDU und Schick gefährden massiv einzügige Schulstandorte

Bildungsexperte Zeller: „Die CDU-Fraktion und Kultusministerin Schick ziehen die Daumenschrauben an und verabschieden sich damit offensichtlich endgültig von den einzügigen Hauptschulstandorten“

Nach Ansicht der SPD-Landtagsfraktion gefährden die CDU-Landtagsfraktion und Kultusministerin Schick mit ihrer heute vorgestellten zweiten Phase der Werkrealschule massiv die einzügigen Hauptschulstandorte im Land. Diese Schulen müssten erst einen mindestens zweijährigen Qualifizierungsprozess durchlaufen, ehe sie Werkrealschule werden könnten. „Die einzügigen Hauptschulstandorte werden im Vergleich zu den anderen Werkrealschulen massiv benachteiligt“, erklärt der SPD-Bildungsexperte Norbert Zeller. Schließlich müssten auch die verbleibenden Hauptschulen bereits jetzt die Anforderungen des Bildungsplans für die Werkrealschule erfüllen. „Die CDU und Kultusministerin Schick ziehen die Daumenschrauben an und verabschieden sich damit offensichtlich endgültig von den einzügigen Hauptschulstandorten“, sagt Zeller. Schick und die CDU legten keinen Wert mehr auf die wohnortnahe Schule.

Die heutige Aktion zeige einmal mehr, dass sich die CDU-Fraktion und Kultusministerin Schick bei der Werkrealschule völlig verrannt hätten. Auch wenn sie mit einer Reform nach der anderen und mit einem beispiellosen Zick-Zack-Kurs das dreigliedrige Schulsystem erhalten wollten, hätten sie keinen Erfolg. Die SPD will als Regierungsfraktion den Kommunen das Angebot machen, an jedem Standort einer Hauptschul- oder Werkrealschule zehn Schuljahre mit einem echten Realschulabschluss anzubieten. „Die SPD will dafür eintreten, sowohl die Bildungschancen aller Kinder zu verbessern als auch dafür sorgen, dass die Schule im Dorf erhalten bleibt“, sagt Zeller.

Stuttgart, 23. Februar 2011
Dr. Roland Peter
Pressesprecher