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Schloss Salem: SPD kritisiert Verkaufsvorstoß der FDP

MdL Nils Schmid: Die FDP hat nichts dazugelernt!

Die SPD-Landtagsfraktion kritisiert den heutigen Vorschlag der FDP, Kulturgüter des Landes zu verkaufen, um Schloss Salem zu „retten“ und Altschulden des Adelshauses Baden zu tilgen. „Die FDP hat offensichtlich nichts dazugelernt“, so der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Nils Schmid. Schmid weiter: „Die Vorstellung, Millionensummen durch den Verkauf von vermeintlich weniger wichtigen Kulturgütern zu erzielen, ist völlig unrealistisch. Oder will die FDP etwa Picassos aus der Staatsgalerie versteigern?“

Die SPD-Fraktion schlägt in einem heute eingebrachten Antrag die Errichtung einer Stif-tung vor, in der das Land, das Haus Baden, die Bodenseeregion, die Wirtschaft und Privatleute gemeinsam für den Erhalt und den zukünftigen Unterhalt der Anlage sorgen. Nils Schmid: „Schloss Salem kann nur durch eine Kraftanstrengung aller Beteiligten ge-sichert werden. Es rächt sich jetzt, dass das Land nicht rechtzeitig Verhandlungen mit dem Ziel einer gemeinsamen Lösung aufgenommen hat.“ Gleichzeitig dürfe nach Ansicht der SPD eine solche Lösung nicht durch vermeintliche Ansprüche des Adelshauses Baden auf baden-württembergische Kulturgüter belastet werden.
 
i.V., Martin Körner