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SPD: Zuckerrübenbauern sollen Getreide für Bioethanol liefern

MdL Gerd Teßmer: „Der Abschluss langfristiger Lieferverträge mit der Südzucker AG könnte vielen Landwirten, die derzeit unter Einnahmeausfällen leiden, aus der Patsche helfen“

Heimische Landwirte, die derzeit unter Einnahmeausfällen beim Zuckerrübenanbau leiden, sollten nach Ansicht der SPD-Fraktion vom Land dabei unterstützt werden, langfristige Getreidelieferverträge für die neue Bioethanol-Anlage der Südzucker AG in Thüringen abzuschließen. „Die Zuckerrübenbauern brauchen zu alternativem Anbau Beratung und bei der Südzucker AG sollte Agrarminister Hauk darauf drängen, die heimischen Landwirte bei Abnahmeverträgen zu begünstigen“, so SPD-Agrarexperte Gerd Teßmer.

Nach Angaben von Teßmer sucht die Südzucker AG derzeit Landwirte, mit denen sie langfristige Lieferverträge für Getreide abschließen kann, das für die Herstellung von Bioethanol benötigt wird. Bioethanol kann herkömmlichen Treibstoffen beigemischt werden und auf diese Weise den Ausstoß von Kohlendioxid vermindern.

Gerd Teßmer: „Als Getreidelieferanten für die Bioethanol-Produktion leisten die Landwirte einen Beitrag zum Klimaschutz und verschaffen sich zugleich ein neues Standbein bei ihren Einnahmen.“ Insbesondere auf Stilllegungsflächen könnten Bauern nach den Vorstellungen der SPD Getreide für die Bioethanol-Produktion anbauen. Teßmer, selbst Fahrer eines Biodiesel-Autos, sieht die Landesregierung in der Pflicht, aktiv daran mitzuwirken, dass die neue Entwicklung auf dem Bioethanol-Markt an den heimischen Zuckerrübenbauern nicht vorbei geht.

Martin Mendler

Stellv. Pressesprecher