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SPD: Flüsterasphalt vorläufig nicht mehr verwenden

MdL Helmut Göschel: „Noch immer kann der Verkehrsminister nicht klar sagen, ob die Häufung von Unfällen auf der A 8 bei Karlsbad wirklich auf den Spezialbelag zurückzuführen ist“

Nach Ansicht der SPD-Landtagsfraktion sollte auf die Verwendung von Flüsterasphalt auf den Autobahnen in Baden-Württemberg vorläufig verzichtet werden. „Solange die Verkehrssicherheit dieses Spezialbelags nicht völlig zweifelsfrei geklärt ist, sollten wir nicht mehr mit Flüsterasphalt bauen. Fahrbahntests auf Kosten der Sicherheit der Autofahrer wären absolut verantwortungslos“, sagte der SPD-Verkehrsexperte Helmut Göschel.

Für Göschel ist es ein Unding, dass Verkehrsminister Mappus (CDU) nicht klar sagen kann, ob die Häufung von Unfällen auf der A 8 bei Karlsbad wirklich auf den dort verwendeten Flüsterasphalt zurückzuführen ist. Obwohl Flüsterasphalt nunmehr seit 13 Jahren eingesetzt werde, könne der zuständige Verkehrsminister immer noch keine verlässlichen Angaben zur Verkehrssicherheit dieses Belags machen. Mappus habe den in Verdacht geratenen Flüsterasphalt zwar für auffällig erklärt, wolle aber weder einen klaren Ursachenzusammenhang noch eine fehlerhafte Bauweise dieses Spezialbelages im Streckenabschnitt der A 8 bei Karlsbad bestätigen. Insbesondere über die genaue Bauausführung und über die Zusammensetzung des Belags bestehe offensichtlich eine erschreckende Unkenntnis im Ministerium, kritisierte der SPD-Verkehrsexperte.

Helmut Göschel: „Weil die Verkehrssicherheit absoluten Vorrang hat, ist die Verwendung von Flüsterasphalt solange einzustellen, bis dessen Fahrbahngriffigkeit durch geeignete Tests verlässlich gewährleistet werden kann.“

Martin Mendler
Stellv. Pressesprecher